Praxisklinik Rennbahn

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  Praxisklinik Rennbahn AG
das Kompetenzzentrum für
Orthopädie und Sportmedizin
St. Jakobs-Strasse 106
CH - 4132 Muttenz
Tel. +41 61 465 64 64
Fax. +41 61 465 64 69
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Geschichte der Praxisklinik Rennbahn  

Die Idee zur Schaffung eines orthopädisch-sportmedizinischen Zentrums entstand im Vorfeld der medizinischen Betreuung der Schweizer Olympiaathleten für Innsbruck und Montreal 1976. Allerdings landete das damals im Auftrag von Professor Morscher, dem Chefarzt der Orthopädischen Universitätsklinik Basel von Segesser erstellte Konzept zur Errichtung eines sporttraumatologischen Instituts mangels Finanzen in einer staatlichen Schublade. Mehrere Versuche, ein universitäres Institut für Sporttraumatologie und Sportmedizin zu schaffen, blieben erfolglos, so dass sich Segesser und Jenoure 1979 zur Planung einer entsprechenden privaten Institution für Orthopädie und Sportmedizin entschlossen. Als weiterer Partner ohne sporttraumatologische Erfahrung kam Feinstein dazu, der die Klinik 1991 wieder verlassen hat..

Bei der Suche nach einem geeigneten Gebäude in Stadtnähe stießen wir auf die Ankündigung eines Geschäftsneubaus durch die Basler Baugesellschaft auf dem Areal des Restaurant Rennbahn in Muttenz, damals einem markanten roten Bau an der ehemaligen Straße Basel - Bern, einer typischen Lastwagenbeiz. Diese wiederum hatte ihren Namen von der offenen Radrennbahn Basel, die in den Dreissigerjahren zu den schnellsten Radrennbahnen Europas zählte und die u.a. vom legendären Sepp Voegeli geführt worden war.

Der Neubau wurde vom Architekten Walter Wurster 1979/80 geplant, wobei wir viele Stunden mit ihm verbrachten, da weder er noch wir Erfahrung im Erstellen einer Praxisklinik hatten, die seinerzeit im medizinischen Alltag ein Novum darstellte. So konnten uns weder Ärztegesellschaft noch Wirtschaftsfachleute sagen, welche Grösse finanziell tragbar sein könnte. Nicht Wenige sagten dem Unternehmen denn auch den schnellen Tod voraus. Nichts desto trotz planten wir unter Beizug der Spitalplanungsfirma Geissler und in ständigem Einvernehmen mit dem Bauherr, der Basler Baugesellschaft weiter und fanden schliesslich eine allseits befriedigende Lösung. In der ersten Etappe wurde der gewinkelte vordere Teil des Hauses gebaut. Der zweite Stock beherbergte die Arztpraxen, Teile des ersten Stocks die Einrichtung der Physiotherapie und Teile des dritten Stocks einen Operationssaal und eine kleine Bettenstation mit fünf Betten.  Im Februar 1981 wurden die Arztpraxen eröffnet, im April folgte die Eröffnung der Bettenstation. Die Fertigstellung des langen Anbaus zur Birsfelderstrasse erlaubte uns 1984 die Erweiterung der Station auf 10 Betten.

1989 wurde die Physiotherapie erneuert, erweitert und ein Trainingszentrum angegliedert. Im gleichen Jahr erfolgte der Durchbruch ins neue Gebäude zum neu geschaffenen Sportmedizinischen Betreuungszentrum, das mit Hilfe von Sport-Toto und des Kanton Baselland finanziert werden konnte, und das damals für das Schweizerische Olympische Comité die Betreuung der Spitzenathleten und von Sportlern der Region sicherstellte. Seit 1996 führen wir dieses Swiss Olympic Medical Center privat als anerkannte Untersuchungsstelle für Spitzensportler von Swiss Olympic.

Seit 1999 wurde die Biomechanik personell und infrastrukturell ausgebaut und bildet einen weiteren Schwerpunkt der Sportmedizin in der Praxisklinik Rennbahn AG.

Anfang 2003 wurde die Praxisklinik Rennbahn in eine Aktiengesellschaft umgewandelt mit Bernhard Segesser als Verwaltungsrats-Präsident. Im Rahmen der Neustrukturierung schied der Mitbegründer und langjährige Mitinhaber Peter Jenoure aus der Praxisklinik aus. Durch den Einbezug der zwei Partner Hans Joachim Rist und Lukas Weisskopf als Aktionäre und Verwaltungsrats-Mitglieder wurde die langfristige Weiterentwicklung der Rennbahnklinik gesichert, wobei Hans Joachim Rist seit 2004 der Geschäftsleitung vorstand. Seit Mitte 2005 sind Urs Martin sowie seit Mitte 2006 Xaver Kälin ebenfalls Aktionäre und Mitglieder des Verwaltungsrates.
Zum Jahreswechsel 2006/07 wurde das restliche Aktienpaket von Bernhard Segesser durch U. Martin, X. Kälin, H.J. Rist und L. Weisskopf übernommen.
Im Herbst 2008 wurde Frank Denzler Aktionär und ist seither Mitglied des Verwaltungsrates.
Seit Herbst 2009 ist Dr. Rolf Hochuli Klinikdirektor.

Die Praxisklinik beschäftigt zur Zeit 80 MitarbeiterInnen in Voll- und Teilzeitanstellungsverhältnissen.
 
Unsere Patienten sind schwerpunktmässig SportlerInnen jeden Alters, seit unserer Eröffnung haben ca. 83’000 (Stand Februar 2010) PatientInnen unsere Praxisklinik aufgesucht. Wir verfügen zur Zeit über die grösste Sportverletzungsstatistik der Schweiz aus ärztlicher Sicht.
Nebst der klinischen Aktivität betreiben wir angewandte Forschung im Bereich der Sporttraumatologie, Rehabilitation und Prävention und Betreuungsarbeiten bei den Sportlern am Sportplatz (Mannschaftsbetreuung an Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften etc.).

Seit 1981 informieren wir in unseren Jahresberichten über unsere Aktivitäten als betreuende Sportmediziner und TherapeutInnen, über unsere Vortragstätigkeit an Kongressen und Fortbildungstagungen und unsere Publikationen in Fachblättern. Er ist auf Wunsch über unsere Internetseite unter www.rennbahnklinik.ch abrufbar. Wissenschaftliche Schwergewichte sind die Achillessehne, Unterschenkelschmerzen (Logensyndrome), Nerveneinklemmungsschmerzen, die klinische Biomechanik, Sportrehabilitation, Prävention von Sportverletzungen, Sportschuhforschung etc.

Seit 1981 haben wir mehr als 400 Publikationen im Bereich der Sportmedizin veröffentlicht sowie 20 Dissertationen geleitet und 30 Diplomarbeiten betreut.

Geschichte der Praxisklinik Rennbahn

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