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Die klassischen Naturheilverfahren beruhen im Wesentlichen auf fünf Säulen:
- Bewegungstherapie (Sportliche Betätigung, Physiotherapie)
- Hydrotherapie (Bäder, Wickel, nicht nur kaltes Wasser!!)
- Ernährungstherapie (gesunde Grundernährung, modifizierte Ernährungsformen)
- Phytotherapie (Anwendung pflanzlicher und biologischer Arzneimittel)
- Ordnungstherapie (heute würde man "Lifestylemedizin“ sagen...)
Im Weiteren gehören zu den Naturheilverfahren unter anderem Therapieformen wie die therapeutische Lokalanästhesie, Neuraltherapie, ausleitende Verfahren usw.
Naturheilverfahren dürfen jedoch nicht mit sonstigen „ alternativen Heilverfahren“ verwechselt werden. Sie stellen im Unterschied zu vielen geräteaufwendigen und unnötig teuren komplementärmedizinischen High-Tech-Verfahren eine medizinisch anerkannte, wirksame, hochmoderne und dazu noch wirtschaftliche Therapieoption dar, die nicht als Alternative sondern als Ergänzung zur Schulmedizin zu verstehen ist.
Der Wirkmechanismus der Naturheilverfahren besteht in einer Anregung der individuellen, körpereigenen Regulations- und Heilkräfte durch Anwendung nebenwirkungsfreier oder zumindest nebenwirkungsarmer natürlicher Heilmittel. Der oberste Grundsatz lautet hierbei: „nihil nocere!“ (lat.: nicht schaden!)
Diese in der Rennbahnklinik - wo immer möglich - praktizierte Vorgehensweise ist besonders in der Sportmedizin eine wichtige Voraussetzung für den Heilerfolg und die schnelle und sichere Rückkehr der Sportler zu ihrem ursprünglichen Leistungsniveau. |