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Operationen am Sprunggelenk bei Instabilität Die Indikation zur Operation wird dann gestellt, wenn die konservative Therapie ausgeschöpft ist und weiter ein subjektives Instabilitätsgefühl persistiert. In den meisten Fällen erfolgt der operative Ersatz der Aussenbänder durch ein körpereigenes Transplantat aus der Plantarissehne (auch Affensehne genannt).
Durch einen kurzen Hautschnitt über der inneren Kante der Achillessehne wird die Plantarissehne aufgesucht und mit einem Spezialstripper abgeschnitten. Dadurch wird eine ca. 20-25 cm lange Sehne gewonnen.
Bogenförmiger Hautschnitt über dem Wadenbein. Darstellen der Kapselnarben, des unteren Sprunggelenkes und der restlichen Stümpfe der Aussenbänder. Nun werden in den ehemaligen Ansätzen der Bänder U-förmige Bohrkanäle gebohrt und mit speziellen Zangen ausgemuldet. Häufig müssen zwei Bänder wieder hergestellt werden. Das nach vorne angelegte Band wird mit einer 8er-Schlaufe und das nach unten führende Band durch eine U-förmige Schlaufe rekonstruiert. Ein Führungsfaden wird eingezogen, und die richtige Stellung der späteren Bänder kontrolliert. Die Plantarissehne wird über diesen Führungsfaden eingezogen und über dem Knochen des Wadenbeins angespannt und verknüpft. Darüber wird die Kapsel verschlossen und nach Einlegen einer Drainage die Gleitschicht und Haut vernäht. Der Fuss wird in einer Nachtschiene in Neutralstellung gelagert.
Sprunggelenksspiegelung: Die Sprunggelenksspiegelung (Arthroskopie) stellt die neuste und exakteste Möglichkeit dar, Veränderungen wie Bandinstabilitäten, Knorpelschäden, leichten Arthrosen oder Verwachsungen des oberen Sprunggelenkes zu diagnostizieren und zu behandeln. Zu diesem Zweck bedarf es eines bis drei kleinen Hautschnitte von ca 8 mm Grösse, Diese Operationstechnik ist für die Patienten sehr schonend. Je nach Grössse des Verletzungsmusters werden zusätzliche offene Operationen, wie Bandrekonstruktionen, angeschlossen
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