Praxisklinik Rennbahn

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  Praxisklinik Rennbahn AG
das Kompetenzzentrum für
Orthopädie und Sportmedizin
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CH - 4132 Muttenz
Tel. +41 61 465 64 64
Fax. +41 61 465 64 69
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Arthroskopie

Die meisten Operationen am Knie können arthroskopisch durchgeführt werden. Arthroskopisch heisst, dass durch kleine Schnitte von wenigen Millimetern eine Kamera ins Gelenk geschoben wird, die mit einem Bildschirm verbunden ist. Durch einen zweiten kleinen Schnitt werden spezielle Instrumente ins Gelenk gebracht, mit denen man die jeweilige Operation durchführen kann. Der Operateur sieht den Gelenkinnenraum stark vergrössert am Bildschirm.

 Meniskus-Teilresektion (Entfernung)

Ziel des operativen Eingriffes ist es, möglichst viel des für Gelenkfunktion und Stabilität wichtigen Meniskusgewebes zu erhalten. Bei kapselnahen, akuten Rissen kann eine Meniskus-Refixation durch Anfrischung der Wundränder durchgeführt werden. Dabei wird der abgerissene Meniskus mit resorbierbaren, d.h. sich selbst auflösenden Pfeilen fixiert.

In der Regel ist eine Meniskus-Refixation nicht möglich, weshalb ein Teil des Meniskus mittels Spezialinstrumenten entfernt werden muss. Es wird gerade soviel wie nötig entfernt.

Vordere Kreuzbandplastik

Um das Kreuzband zu ersetzen, nimmt man einen Streifen aus der Kniescheibensehne mit jeweils einem knöchernen Block aus der Kniescheibe und dem Unterschenkel. Um dieses Transplantat zu entnehmen, muss ein Hautschnitt von etwa 10 cm über der Kniescheibensehne angebracht werden. Unter arthroskopischer Sicht wird ein Bohrdraht durch den Unterschenkel an die ehemalige Ansatzstelle des vorderen Kreuzbandes gebohrt. Über diesem Draht wird ein Bohrer eingebracht und so ein Kanal durch den Unterschenkel gebohrt. Der Durchmesser des Knochenkanals beträgt zwischen 8 und 10 mm. Durch diesen Kanal wird ein zweites Zielgerät in das Gelenk eingebracht, über welches ein weiterer Draht durch den Oberschenkel gebohrt wird. Nun kann das Transplantat durch den Bohrkanal eingezogen werden. Der Knochenblock wird am Oberschenkel entweder mit einer sogenannten Zuckerschraube, die sich selbst auflöst, oder mit einer Titan-Interferenzschraube fixiert. Anschliessend wird in knapper Streckstellung der untere Knochenblock im Bohrkanal des Unterschenkels mittels Titan-Interferenzschraube oder Schraube fixiert. Anschliessend wird die Haut verschlossen.



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